Newsletterversand mit WordPress

Hier die wichtigsten Dinge die ich im heutigen Meetup besprochen habe.

Warum Newletter

Newsletter sind gut meßbar, gut steuerbar, (vergleichsweise) günstig, und sie haben im Gegensatz zu Social Media viele Vorteile. Die Reichweite ist nicht künstlich limitiert, der User kann den Inhalt lesen wann man möchte um nur zwei der meist genannten Vorteile zu nennen.

Außerdem lässt sich der Inhalt personalisieren, und auch automatisieren (on boarding als Stichwort). Auch Split tests und Zielgruppen lassen sich hier sehr einfach umsetzen, sofern man die Daten einmalig entsprechend erfasst hat.

Der Nachteil ist entsprechend, bei Social Media hat man idealerweise noch Streueffekte, dieses ist beim Newsletter Marketing relativ selten.

Aufmerksamkeit erzeugen

  • Absender
  • Relevante und kreative Betreffzeile, ggf. Einsatz von Emojis
  • Vorschautext/Pre-header
  • Gute Wahl des Versandzeitpunktes(Zielgruppenabhängig)
  • Regelmäßiger Versand ohne zu nerven

Rechtliche Aspekte*

Die folgenden Punkte habe ich bewusst nur als Stichpunkte zusammengestellt, wenn ihr dort mehr Informationen benötigt findet ihr im Netz mehrere gute weitergehende Seiten, nutzt dies gerne als Hilfe zur Recherche.

*) Keine Rechtsberatung

Technische Fallstricke

Wichtig ist, das es technisch einige typische Fallstricke gibt, auf die ich hier kurz eingehen will.

  • Datenverwaltung/Datenschutz
  • Spam/Blacklisting

Tools und Anbieter

WordPress Plugins

In diesem Falle meine ich mit WordPress Plugins tatsächlich Newsletter Tools die voll in WordPress integriert sind. Ein typisches Beispiel dafür ist MailPoet.

Der Vorteil eines vollintegrierten Tools ist natürlich das das Tool vollen Zugriff auf sämtlichen Inhalt in WordPress hat, und man hier auch automatisiert Newsletter mit Elementen aus WordPress versenden kann, sobald neue Beiträge geschrieben werden.

Software as a Service

Dies sind Dienste wie Mailchimp, Cleverreach und viele viele andere. Der einzige Grund warum ich diese beiden jetzt nenne, ist das diese beiden international und im deutschen Raum mit die bekanntesten Vertreter sind.

Der Vorteil ist das man sich erstmal um nichts kümmern muss, der Dienstleister kümmert sich um die technische Infrastruktur, darum das man mit seinen Newsletter nicht auf Blacklists erscheint, das man gute Vorlagen für seinen Newsletterversand hat, und noch vieles mehr.

Dies lassen sich die Dienstleister natürlich auch gut bezahlen.

Mailchimp z.B. bietet einen kostenlosen Account an, mit bis zu 2000 Abonnenten und 12000 E-Mails pro Monat, die E-Mails enthalten dann aber einen Footer mit Werbung. Will man die gleiche Menge an Empfängern erreichen und keine Werbung für Mailchimp im Newsletter haben, zahlt man 26,56€, die Anzahl der Versendeten E-Mails ist in dem Fall nicht mehr begrenzt.

Quelle: https://mailchimp.com/pricing/

Selbstgehostete Lösung

Hier sticht sendy aus der Masse hervor. Am einfachsten lässt sich Sendy als selbstgehostete Variante von Mailchimp oder Cleverreach beschreiben, ich kann hier jedoch nichts zum Funktionsumfang sagen.

Der große Vorteil ist natürlich der Preis, sendy selbst schlägt mit einmalig 59$ zu Buche, und verwendet danach Amazons E-Mail Service. Je 1000 E-Mails kostet das ganze 0,10$. Damit dies nicht zu einer Milchmädchenrechnung wird, muss man hier aber auch überlegen das hier noch kosten für das Hosting, sowie der Aufwand für Updates etc auf einen zukommt. So das dies vermutlich wirklich nur im Bereich von mehreren zehntausend Empfängern wirtschaftlich gesehen günstiger ist.

Für beide selbstgehosteten Lösungen (sendy und MailPoet) gilt außerdem das man selbst für die Sicherheit der Daten verantwortlich ist. Man muss hier also selbst für entsprechend sichere Infrastruktur sorgen.

Links

Testing Tools

Weitergehende Ressourcen

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